Gemeinsam die Stimme erheben
Resolutionen für mehr Prävention und Sicherheit in Europas Städten

Das Europäische Forum für Urbane Sicherheit bündelt die Stimmen seiner 250 Mitglieder. Aktuelle Themen und wiederkehrende Problematiken in Städten und Gemeinden werden aufgegriffen und in Form von Resolutionen europaweit verbreitet.

  • Resolution des EFUS Präsidiums: Prävention von Radikalisierung und Terrorismus in den Kommunen

    Die Kommunen spielen in der Prävention von Radikalisierung und Extremismus eine zentrale Rolle. Deswegen verabschiedeten die Mitglieder des EFUS Präsidiums im November 2016 in Rotterdam eine Resolution, die die Integration der Radikalismusprävention in lokale Sicherheits- und Präventionsstrategien fordert. Die Präventionsarbeit sollte politisch gefördert und untertsützt werden, unter anderem auch durch Weiterbildungs- und Trainingsmaßnahmen. Zugleich fordern sie, dass die Bekämpfung von extremistischen Stömungen stets die Freiheit des Einzelnen berücksichtigen sollte. Zur vollständigen Resolution auf Englisch.
  • Aarhus Deklaration "European cities against radicalisation leading to violent extremism"

    Über hundert Bürgermeister/innen sowie lokale Vertreter/innen von Politik und Verwaltung aus 22 europäischen Ländern haben am 18. November 2015 zum Abschluss einer internationalen Konferenz in Aarhus, Dänemark, eine gemeinsame Erklärung herausgegeben: Declaration (engl.) - Deklaration (deutsche Übersetzung).
  • Reaktion des Efus-Vorstandes auf die Anschläge in Paris

    Beim Treffen des Efus-Vorstandes am 17. November 2015 in Brüssel haben die Vorstandsmitglieder folgende Verlautbarung herausgegeben: Kommuniqué (engl).
  • Resolution für eine globale Strategie für sichere öffentliche Räume in der Nacht

    Der Vorstand des Europäischen Forums für Urbane Sicherheit hat bei seiner Sitzung am 24.10.2014 in Mailand/Italien eine Stellungnahme mit dem Titel "For a global policy on night-time" verabschiedet. Die nächtliche Nutzung der Städte unterscheidet sich deutlich von der Nutzung tagsüber und stellt eigene Herausforderungen an das Zusammenleben der Bewohnerschaft. Über dieses Thema und ihre Erfahrungen tauschen sich Mitgliedsstädte in einer von EFUS geleiteten Arbeitsgruppe aus.
  • Offener Brief vom 12. Mai 2014 an die Vertreter der Europäischen Institutionen

    Im Vorfeld der Europawahlen fand am 12. Mai 2014 in Karlsruhe eine Debatte der Mitglieder des Europäischen Forums für Urbane Sicherheit zu den Bedürfnissen und Forderungen von Städten und Gemeinden an die europäische Politik statt. Die Erwartungen an ein zukünftiges, europäisches Rahmenprogramm im Bereich Inneres und Justiz wurden in Form eines offenen Briefes zusammengefasst und von dem Vorsitzenden des Deutsch-Europäischen Forums, Herrn Dr. Martin Schairer, vorgetragen.

      

    Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie auf der EFUS-Webseite.

  • Resolution des EFUS-Vorstandes vom 18.10.2013 in Reggio Emilia

    Anlässlich der tragischen Ereignisse mit den Flüchtlingen vor Lampedusa hat der Vorstand des Europäischen Forums für Urbane Sicherheit seine Position in Bezug auf die Flüchtlingsthematik und die Rolle der Städte erneut in einer Resolution zusammengefasst. Eine gemeinsame Verantwortung der EU-Länder und eine abgestimmte Flüchtlingspolitik wird gefordert sowie die Unterstützung der Kommunen, die die Aufnahme der Flüchtlinge zu bewältigen haben
  • Resolution zum Umgang mit den Flüchtlingsströmen an den südlichen Grenzen der EU

    Am 8. März 2012 hat der EFUS-Vorstand auf einem Treffen in Haz-Zebbug/Malta eine Resolution verabschiedet, in der an die kollektive Verantwortung der EU-Staaten für den Umgang mit den Flüchtlingsströmen an den südlichen Grenzen appelliert wird. Außerdem wird darauf hingewiesen, das die Migrationsströme in erster Linie eine humanitäre Problematik darstellen und nicht eine Frage der Sicherheit.
  • Resolution zur Vermeidung von Mehrfachstraffälligkeit

    Am 14. Oktober 2011 hat der EFUS-Vorstand bei einem Treffen in Nantes/Frankreich Empfehlungen zum Umgang mit Mehrfachstraffälligkeit verabschiedet, die aus mehreren EU-Projekten zu diesem Thema resultieren. Darin sprechen sich die Mitglieder gegen Politiken aus, die Haftstrafen ins Zentrum der Kriminalitätsbekämpfung stellen und unterstreichen, dass das Gefängnis das letzte Mittel sein sollte. Von dem Hintergrund der hohen Mehrfachstraffälligkeit von Strafgefangenen wird anerkannt, dass Strafen, die eine Alternative zur Inhaftierung darstellen, bevorzugt werden sollten. Die Bedeutung der Städte und Gemeinden wird hervorgehoben, in Zusammenarbeit mit der Justiz nach Alternativen zur Inhaftierung zu suchen und die Resozialisierung ehemaliger Strafgefangener zu ermöglichen. Der Prozess der Resozialisierung muss mit der Inhaftierung beginnen und über die Haftstrafe hinaus fortgeführt werden, um erfolgreich zu sein.